Kreuzen ist als Positionswechselspiel ein wesentlicher Bestandteil der Angriffstaktik im Handball und sollte deshalb bereits im Grundlagentraining gezielt trainiert werden. Das Positionswechselspiel sollte als Auslösehandlung mit einer kreativen sowie variablen Folgehandlung angesehen werden, und nicht als ausschließlich gezielt eingesetzte Variante mit vorgegeben Abschluss (Spielzüge). Mit dem Kreuzen soll der Angriff in die Lage versetzt werden neue Möglichkeiten zu entwickeln, um die Abwehr vor Übernahme und Übergabe Probleme zu stellen. Dabei sollte den Spielern mehrere Optionen als Folgehandlung zur Verfügung stehen. Damit wird neben dem reinen Positionswechelspiel auch die Handlungsschnelligkeit und Entscheidungsfähigkeit der Spieler und Spielerinnen trainiert.
Das Kreuzen soll dazu beitragen, dass die Spieler variable und situationsabhängig lernen zu agieren ihre Spielfähigkeit weiter entwickeln können. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass die Spieler und Spielerinnen durch den Positionswechsel auf mehreren Positionen Erfahrungen sammeln.